Kunstverleih fĂĽr Alle
Grafik, Websitegestaltung: schwarze Strichzeichnung. Torso eines menschähnlichen, stilisierten Hunds; hält ein kugelförmiges Geflecht aus ineinanderlaufenden Schläuchen in seinen Händen. Der neutrale Gesichtsausdruck ist mit einem geraden Strichmund angedeutet; abstehende schwarze Schlappohren und eine rundliche, schwarze Nase geben der Zeichnung einen humorvollen, scherzhaften Charakter.

Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst aus München
Foto: Außenansicht des Bildersaal-Pavillons mit geöffneter Glastür. Durch den Eingang sind gerahmte Kunstwerke an den weißen Wänden sichtbar; auf der Glasfront stehen Titel und Laufzeit der Ausstellung.
Foto: Abstrakte, dreidimensionale Wandplastik aus spitz zulaufenden, geometrischen Flächen in Schwarz, Gelb, Rot, Blau, Grau und Silber. Die kantig gefalteten Formen überlagern sich strahlenförmig und erzeugen ein kristallartiges Gebilde mit starken Kontrasten und räumlicher Tiefe.
— Credits: Carolina Camilla Kreusch, Wärmepathos, 2026, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

4. Februar 2027, 19:00

Finissage „die dinge waren kurz allein“

Beginn
19:00
Zielgruppe
Alle

19–22 Uhr

In der Ausstellung „die dinge waren kurz allein“ zeigt Carolina Camilla Kreusch aktuelle Arbeiten im neuen Pavillon der Artothek. Kantige Objekte in leuchtenden Farben tauchen plötzlich auf Wand und Boden auf, bevölkern den Raum.

„Es muss irgendwann dazwischen passiert sein.
Etwas ist ins Rutschen geraten, hat sich gedreht, ineinander geschoben oder überschlagen. Kanten schieben sich an Kanten, Flächen kippen ins Licht. Dann hält alles still. Ein merkwürdig präziser Augenblick.
An den Wänden und im Raum begegnen uns Arbeiten zwischen Fläche und Körper, Farbe und Raum. Zunächst scheint nichts geschehen zu sein. Doch die Abstände haben sich verdichtet, die Richtungen gefasst. Etwas hält etwas anderes in seiner Lage.
Es gibt keine sichtbare Verabredung. Und doch scheint etwas beschlossen.
Vielleicht genügt es, einen Moment nicht hinzusehen.“ (Carolina Camilla Kreusch)