19–22 Uhr
In der Ausstellung „die dinge waren kurz allein“ zeigt Carolina Camilla Kreusch aktuelle Arbeiten im neuen Pavillon der Artothek. Kantige Objekte in leuchtenden Farben tauchen plötzlich auf Wand und Boden auf, bevölkern den Raum.
„Es muss irgendwann dazwischen passiert sein.
Etwas ist ins Rutschen geraten, hat sich gedreht, ineinander geschoben oder überschlagen. Kanten schieben sich an Kanten, Flächen kippen ins Licht. Dann hält alles still. Ein merkwürdig präziser Augenblick.
An den Wänden und im Raum begegnen uns Arbeiten zwischen Fläche und Körper, Farbe und Raum. Zunächst scheint nichts geschehen zu sein. Doch die Abstände haben sich verdichtet, die Richtungen gefasst. Etwas hält etwas anderes in seiner Lage.
Es gibt keine sichtbare Verabredung. Und doch scheint etwas beschlossen.
Vielleicht genügt es, einen Moment nicht hinzusehen.“ (Carolina Camilla Kreusch)